Home > Bereiche > Digital Libraries
Digital Libraries
Erweiterte sowie mehrsprachige Suche in digitalen Bibliotheken und OPACs
Benutzer von digitalen Bibliotheken oder schlicht von OPACs benutzen bei der Informationsgewinnung als Hauptfont gewöhnlich Suchmaschinen wie Google oder Yahoo.
Die von herkömmlichen OPACs angebotenen Schnittstellen sind nicht für diese Suchtypologien entworfen,
da sie mehr auf die Katalogisierung von Daten als auf deren Gewinnung fokussiert sind.
Dank der Zusammenarbeit mit Bibliotheken und internationalen Forschungszentren (besonders mit der Faculty of Computer Science an der Universität Bozen) ist CELI heute in der Lage, Lösungen zu finden, die mit bereits bestehenden OPACs integriert werden können und gleichzeitig die Gewinnung gewünschter Texte seitens des Benutzers auf einfachstem Wege gewährleisten.
Der Ansatz beruht auf zwei Prioritäten:
-
Benutzerfreundlichkeit: eine Text-Area muss weit genug gefasst sein, um dem Benutzer den Zugang zu der gewünschten Information zu erlauben. Jüngste Untersuchungen haben ergeben, dass komplexere Such- oder Browsing-Formen oft ungenützt bleiben bzw. sich als unbrauchbar erweisen.
-
Intelligente Verarbeitung: Trotz einfacher Schnittstellen muss ein Indexierungs- bzw. Retrieval-System in einem Bereich wie den Digital Libraries oder E-Catalogues über aktuellste Technologien verfügen, um Probleme lösen zu können, die über den normalen Text-Retrieval-Bereich hinausgehen.
Benutzerfreundlichkeit und intelligente Analyse
Die linguistischen Anwendungsmöglichkeiten von Sophia Semantic Engine vereinfachen die Suche innerhalb digitaler Kataloge bzw. Textsammlungen in EDV-Format:
- Lemmatisierung und Morfo-Analyse (die Suchbefehle tropische Pflanze und tropische Pflanzen erbringen dieselben Ergebnisse)
- Gebrauch von Thesauri zur Suchverfeinerung (der Suchbefehl tropische Pflanzen erbringt auch Ergebnisse, die die Wörter tropische Bäume enthalten)
- Automatisches Erkennen von Eigennamen (Der Suchbefehl Rosa Luxemburg erbringt in erster Analyse Texte von oder über Rosa Luxemburg, und nicht Texte, die die Farbbezeichnung Rosa oder den Namen des Staates bzw. der Stadt Luxemburg enthalten)
- "Tarierte" Indexierung verschiedener Katalogfelder und EDV-Texte
- Integration der verschiedenen verfügbaren Sachkataloge
Mehrsprachige Suchen
Die meisten Bibliotheken haben auch fremdsprachige Texte im Katalog.
Darüber hinaus ist die Mobilität von Forschern und Geistesarbeitern allgemein gestiegen.
Heute müssen sich viele Bibliotheken daher verstärkt mit dem Problem mehrsprachlicher Suchen auseinandersetzen.
Die Notwendigkeit, Kataloge mehrsprachig zugänglich zu machen, wird im Fall von europaweiten Meta-OPACs besonders dringend.
Dank jahrzehntelanger Erfahrung auf dem Gebiet der "Cross Language Information Retrieval"
kann CELI Systeme für den mehrsprachigen Zugriff auf EDV-Kataloge und
Digital Libraries bieten, die ebenso benutzerfreundlich sind wie einsprachige.
Der Endnutzer wählt einfach die Sprachen der gesuchten Bücher und gibt den Suchbefehl in seiner Muttersprache ein.
Das System garantiert die Gewinnung optimaler Ergebnisse für jede der gewählten Sprachen.
- Breitgefächertes Angebot zweisprachiger Wörterbücher zum Übersetzen der Suchbefehle für: Italienisch, Englisch, Französisch, Deutsch und Polnisch
- Upgrade der zweisprachigen Wörterbücher auf der Grundlage von Suchbefehlen der Benutzer
- Semantische Disambiguierung zur Erkennung der treffenden Übersetzung für eine bestimmte Domäne
- Mehrsprachige, erweiterte Suche zur Erkennung relevanter Digitalobjekte auch da, wo die wörtliche Übersetzung des Suchbefehls nicht in den Lexika vorhanden ist
- Selbstständigkeit: Zur Verbesserung der Ergebnisse benutzt das System die verschiedenen italienischen Klassifikationssysteme (z.B. Sachkatalog, Subject Headings usw.), aber die Antwortstrategien auf mehrsprachige Suchbefehle sind vom benutzten Sachkatalog unabhängig